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Die besten Glute-Übungen: 11 Moves für stärkere, rundere Glutes
Ein praxisnaher Guide zu den besten Glute-Übungen mit Coaching-Cues, Programmier-Tipps und einfachen Varianten für Einsteiger.
Die besten Glute-Übungen: Was wirklich zählt
Wenn du nach den best glutes exercises suchst, brauchst du keine Wunderübung, sondern eine clevere Mischung aus Hüftstreckung, einbeiniger Stabilität und sauberer Progression. Die Glutes arbeiten nicht nur bei Hip Thrusts, sondern auch bei Hinge-Bewegungen, Squats, Lunges und Step-ups. Genau diese Kombination ist für Muskelaufbau und bessere Kraftübertragung besonders sinnvoll.
Die gute Nachricht: Du musst nicht alle Übungen in einer Einheit machen. Für ein effektives glute workout reichen oft 4 bis 6 Bewegungen, wenn sie unterschiedliche Muster abdecken und du sie über Wochen planvoll steigerst. GymPT hilft dir dabei, das Training an Equipment, Level und Wochenplan anzupassen.

Die 11 besten Glute-Übungen
Nutze die Liste als Baukasten. Wähle Übungen aus verschiedenen Kategorien: schwere Hüftstreckung, einbeinige Arbeit, Kniebeugemuster und Abduktion. So trainierst du die Glutes vollständiger als mit nur einem Lieblingslift.
1. Barbell Hip Thrust
Der Hip Thrust ist ein Klassiker für die Glute-Entwicklung, weil er die Hüftstreckung stark belastet und den Oberkörper gut stabilisiert. Halte die Rippen unten, das Kinn leicht eingezogen und das Becken oben kontrolliert. Oben kurz anspannen, ohne ins Hohlkreuz zu fallen.
Einsteiger-Alternative: Dumbbell Hip Thrust oder Glute Bridge.
2. Glute Bridge
Die Glute Bridge ist die einfachere Einstiegsvariante und ideal für saubere glute activation. Stelle die Füße flach auf, drücke über Mittelfuß und Ferse und pausiere kurz oben. Der Fokus liegt auf Spannung im Gesäß, nicht auf maximaler Höhe.
3. Romanian Deadlift
Der Romanian Deadlift trainiert die Glutes über einen geladenen Hip Hinge. Schiebe die Hüfte nach hinten, halte die Knie leicht gebeugt und führe die Hantel nah am Körper. Du solltest Spannung in Glutes und Hamstrings spüren, nicht im unteren Rücken.
Einsteiger-Alternative: Dumbbell RDL mit kleinerem Bewegungsradius.
4. Bulgarian Split Squat
Diese einbeinige Übung ist stark für Glute-Wachstum und Balance. Wähle einen langen Stand, damit die vordere Ferse am Boden bleibt und der Oberkörper leicht nach vorn kippen kann. Senke dich kontrolliert ab und drücke dich über das vordere Bein hoch.
Einsteiger-Alternative: normaler Split Squat oder Reverse Lunge.
5. Step-up
Step-ups sind praktisch, weil sie Hüftstreckung und Beckenstabilität gleichzeitig trainieren. Nimm eine Boxhöhe, bei der der arbeitende Fuß komplett aufliegt. Vermeide es, dich zu stark mit dem hinteren Bein abzustoßen.
6. Reverse Lunge
Reverse Lunges sind oft leichter zu kontrollieren als Vorwärtsausfallschritte. Setze das Bein nach hinten, halte den vorderen Fuß stabil und drücke dich über die vordere Ferse wieder hoch. Das ist eine gute Option für kontrolliertes glute training.
7. Squat mit voller Tiefe
Back Squats oder Goblet Squats können die Glutes sehr gut belasten, vor allem mit sauberer Tiefe und guter Rumpfspannung. Entscheidend ist nicht nur das Gewicht, sondern auch die kontrollierte Abwärtsphase und ein stabiler Stand.
8. Single-Leg Romanian Deadlift
Der einbeinige RDL fordert die Glutes, die hintere Kette und die Hüftstabilität. Halte das Becken möglichst gerade, bewege dich langsam und nutze eine leichte Last, bis die Balance sicher sitzt.
9. Cable Kickback
Cable Kickbacks sind kein Ersatz für schwere Grundübungen, aber ein guter Zusatz für gezielte Spannung am Ende des Trainings. Arbeite kontrolliert, ohne Schwung, und stoppe die Bewegung, bevor der Rücken ausweicht.
10. Hip Abduction Machine
Abduktionsübungen trainieren vor allem den seitlichen Anteil der Glutes und unterstützen Beckenstabilität. Setze dich aufrecht hin, kontrolliere die Rückführung und vermeide es, die Bewegung mit dem Oberkörper zu „werfen“.
11. Lateral Step-up oder Crossover Step-up
Seitliche Step-ups sind stark für Gluteus maximus und Gluteus medius, weil sie Hüftstreckung und Stabilität kombinieren. Sie sind eine gute Ergänzung, wenn du nicht nur „mehr Po“, sondern auch bessere Kontrolle im Alltag und beim Sport willst.

So baust du ein effektives Glute-Workout
Ein gutes Glute-Programm braucht nicht viele Übungen, sondern die richtige Mischung. Die Forschung und Coaching-Praxis sprechen dafür, Hüftstreckung, einseitige Übungen und seitliche Glute-Arbeit zu kombinieren. So deckst du die wichtigsten Funktionen der Glutes ab: Kraft, Stabilität und Form.
- 1 schwere Hauptübung: Hip Thrust, RDL oder Squat
- 1 einbeinige Übung: Split Squat, Reverse Lunge oder Step-up
- 1 ergänzende Hinge- oder Bridge-Variante: Glute Bridge oder Single-Leg RDL
- 1 Isolations- oder Abduktionsübung: Cable Kickback oder Hip Abduction
Für viele Trainierende funktionieren 2 bis 4 Glute-Einheiten pro Woche gut, solange du die Gesamtbelastung sinnvoll verteilst. Entscheidend ist, dass du die Übungen nicht nur „machst“, sondern über Zeit progressiv steigerst: mehr Wiederholungen, mehr Last, bessere Kontrolle oder mehr saubere Sätze.
Wie viele Sätze und Wiederholungen sind sinnvoll?
Für Muskelaufbau sind moderate bis höhere Wiederholungsbereiche oft sinnvoll, solange die Sätze nah genug an die Anstrengungsgrenze kommen. Als einfache Orientierung kannst du pro Übung meist mit 2 bis 4 Sätzen arbeiten. Schwere Grundübungen liegen oft im Bereich von 6 bis 10 Wiederholungen, Zubehör eher bei 10 bis 20.
Wichtiger als eine perfekte Zahl ist die Summe aus guter Technik, ausreichendem Trainingsreiz und Erholung. Wenn du nach jedem Training völlig zerstört bist, ist das nicht automatisch besser. Besser ist ein Plan, den du Woche für Woche sauber wiederholen und steigern kannst.
Die wichtigsten Technik-Cues für bessere Glute-Aktivierung
Viele Menschen spüren bei Glute-Übungen vor allem Oberschenkel oder unteren Rücken. Das liegt oft nicht an der Übung selbst, sondern an Setup und Ausführung. Mit ein paar einfachen Cues kannst du die Zielmuskulatur besser treffen.
- Rippen unten halten: verhindert unnötiges Hohlkreuz bei Thrusts und Bridges
- Über Mittelfuß und Ferse drücken: verbessert die Kraftübertragung
- Becken kontrollieren: besonders wichtig bei einbeinigen Übungen
- Langsam ablassen: erhöht Spannung und Technikqualität
- Bewegung nicht erzwingen: saubere Range of Motion schlägt Ego-Lifting
Wenn du bei einer Übung nur den Rücken spürst, reduziere die Last und prüfe zuerst Stand, Beckenposition und Tempo. Oft reicht schon eine kleine Korrektur, damit die Glutes die Arbeit übernehmen.
Welche Glute-Übungen sind für Anfänger am besten?
Für Einsteiger sind Glute Bridge, Goblet Squat, Reverse Lunge und Dumbbell RDL besonders sinnvoll. Diese Übungen sind leicht zu lernen, gut skalierbar und liefern trotzdem einen starken Trainingsreiz. Erst wenn die Technik sitzt, lohnt sich der Wechsel zu schwereren oder instabileren Varianten.
Wenn du wenig Equipment hast, kannst du mit Bodyweight-Varianten starten und später Last hinzufügen. Genau hier ist ein smarter Plan wichtig: Nicht jede gute Übung ist für jede Phase die beste Wahl.
Ein einfacher Glute-Plan für 1 Training
- Hip Thrust – 3 Sätze à 6–10 Wiederholungen
- Bulgarian Split Squat – 3 Sätze à 8–12 Wiederholungen pro Seite
- Romanian Deadlift – 3 Sätze à 6–10 Wiederholungen
- Hip Abduction Machine oder Cable Kickback – 2 bis 3 Sätze à 12–20 Wiederholungen
Das ist kein magisches Rezept, aber ein sehr solides Grundgerüst. Wenn du zwei Glute-Tage pro Woche trainierst, kannst du an Tag 1 stärker auf schwere Hüftstreckung setzen und an Tag 2 mehr auf einbeinige Arbeit und Abduktion.
So hilft dir GymPT beim Glute-Training
Mit GymPT kannst du dein glute workout an dein verfügbares Equipment anpassen, Übungen austauschen und deinen Fortschritt sauber verfolgen. Die App hilft dir außerdem dabei, Trainingspläne zu personalisieren, Sätze zu tracken und über Zeit zu sehen, ob du wirklich stärker wirst.
Wenn du also nicht nur „mehr Übungen“, sondern einen besseren Plan willst, ist das der entscheidende Schritt: Wähle die richtigen Bewegungsmuster, trainiere sie konsequent und steigere sie intelligent.
Fazit
Die best glutes exercises sind nicht nur Hip Thrusts oder Squats allein, sondern eine kluge Mischung aus Hüftstreckung, einbeiniger Stabilität und gezielter Glute-Arbeit. Wenn du Technik, Last und Progression im Blick behältst, baust du stärkere und rundere Glutes deutlich effizienter auf.
Starte mit 4 bis 6 Übungen aus dieser Liste, halte die Ausführung sauber und steigere dein Training Schritt für Schritt. Genau so wird aus einem guten Plan ein wirklich wirksames Programm.