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Die besten Armübungen: Smarter trainieren für stärkere Bizeps und Trizeps

Ein praxisnaher Guide zu den besten Armübungen – mit Technik-Cues, Anfänger-Optionen und einfachen Volumen-Tipps für Bizeps und Trizeps.

GymPT arm workout plan shown on a smartphone in a bright modern gym

Die besten Armübungen: Was wirklich in deinen Plan gehört

Wenn du nach den best arms exercises suchst, willst du meistens nicht einfach nur „mehr Pump“. Du willst sichtbare, stärkere Arme – und dafür brauchst du Übungen, die Bizeps und Trizeps sauber, kontrolliert und mit genug Trainingsreiz belasten. Für Gesundheit und Kraft ist regelmäßiges Krafttraining sinnvoll; für Muskelaufbau zählen vor allem saubere Technik, ausreichende Intensität und ein planbares Volumen.

Der wichtigste Punkt: Der Trizeps macht den größeren Teil des Oberarms aus. Wer nur Curls macht, lässt also viel Potenzial liegen. Ein smarter Arm-Tag kombiniert deshalb Ellbogenbeugung für den Bizeps und Ellbogenstreckung für den Trizeps. Genau so baust du einen Arm-Plan, der nicht nur brennt, sondern langfristig Fortschritt bringt.

GymPT workout card with arm exercise cues on a smartphone

So erkennst du gute Armübungen

Die besten Armübungen haben drei Eigenschaften: Sie lassen sich sauber ausführen, sie geben dir genug Spannung über den Bewegungsweg, und sie sind leicht progressiv steigerbar. Wenn du am Ende jeder Wiederholung noch Schwung brauchst, ist das meist ein Zeichen dafür, dass das Gewicht zu schwer ist oder die Übung nicht gut zu deinem aktuellen Level passt. Gute Technik und ein voller Bewegungsradius sind wichtiger als Ego-Lifting.

GymPT workout tracking and progress insights for arm training
  • Kontrolle statt Schwung: Der Oberarm bleibt ruhig, der Unterarm arbeitet.
  • Volle ROM: Bewege das Gelenk durch den vollen, schmerzfreien Bewegungsbereich.
  • Saubere Lastwahl: Wähle ein Gewicht, mit dem du die Zielwiederholungen technisch halten kannst.
  • Progression: Steigere langsam Wiederholungen, Gewicht oder Sätze über Wochen.

Die 9 besten Armübungen für die meisten Trainierenden

Du brauchst nicht alle neun Übungen in einer Einheit. Wähle je nach Equipment und Ziel 4 bis 6 Bewegungen und bleib mehrere Wochen dabei. Für Anfänger reichen oft schon 2 bis 4 direkte Armübungen pro Woche, ergänzt durch Drück- und Zugübungen, die Arme indirekt mittrainieren.

1. Dumbbell Biceps Curl

Der Klassiker für den Bizeps. Stell dich aufrecht hin, halte die Ellbogen nah am Körper und curl die Hantel ohne Schwung nach oben. Senke sie langsam ab, damit der Muskel unter Spannung bleibt.

Form-Cue: Handgelenke neutral, Brust ruhig, Ellbogen nicht nach vorn schieben.

Für Anfänger: Leichtere Kurzhanteln oder ein Resistance Band.

2. Hammer Curl

Hammer Curls trainieren neben dem Bizeps auch den Brachialis. Das kann den Oberarm optisch dicker wirken lassen und ist oft gelenkfreundlich.

Form-Cue: Handflächen zeigen zueinander, Schultern bleiben entspannt.

3. Incline Dumbbell Curl

Durch die schräge Bank startet der Arm hinter dem Oberkörper. Das erhöht die Dehnung im Bizeps und macht die Übung sehr effektiv, wenn du sie kontrolliert ausführst.

Form-Cue: Keine Schulterrotation nach vorn, die negative Phase langsam ablassen.

4. Cable Curl

Cable Curls liefern gleichmäßige Spannung über den Bewegungsweg und sind ideal, wenn du saubere Wiederholungen ohne viel Schwung willst.

Form-Cue: Oberarm stabil halten, nicht mit dem Rücken ziehen.

5. Triceps Rope Pushdown

Eine der besten Trizepsübungen für Einsteiger. Du kannst die Bewegung gut kontrollieren und die Ellbogen sauber am Körper halten.

Form-Cue: Unten kurz strecken, oben nicht die Schultern hochziehen.

6. Overhead Triceps Extension

Diese Variante belastet den Trizeps in einer gedehnten Position. Das ist besonders nützlich, wenn du deinen Arm-Plan ausgewogen aufbauen willst.

Form-Cue: Rippen unten, Ellbogen zeigen nach vorn und bleiben eng.

7. Close-Grip Push-Up

Eine starke Bodyweight-Option für Trizeps und Brust. Je enger deine Handposition, desto mehr Arbeit übernimmt der Trizeps – solange die Schulter sich gut anfühlt.

Für Anfänger: Hände auf einer Bank oder erhöhten Fläche abstützen.

8. EZ-Bar Curl

Die EZ-Stange ist für viele Handgelenke angenehmer als eine gerade Stange. Das macht sie zu einer sehr guten Standardübung für Bizeps-Training.

Form-Cue: Ellbogen unter Kontrolle, keine Hüftbewegung zum Hochziehen.

9. Bench Dips oder Assisted Dip

Dips können den Trizeps stark belasten, sind aber nicht für jede Schulter ideal. Wenn du sie nutzt, starte kontrolliert und reduziere die Tiefe, sobald die Position unangenehm wird.

Für Anfänger: Assisted Dips oder Triceps Pushdowns sind oft die bessere Wahl.

Wie viel Arm-Volumen ist sinnvoll?

Für Muskelaufbau ist nicht nur die Übungsauswahl wichtig, sondern auch das Wochenvolumen. Die Forschung und Praxisempfehlungen sprechen dafür, mit einem moderaten Volumen zu starten und es bei guter Regeneration schrittweise zu erhöhen. Für viele Trainierende sind 6 bis 12 direkte Sätze pro Woche für Bizeps und Trizeps ein sinnvoller Ausgangspunkt; Fortgeschrittene vertragen oft mehr, wenn Schlaf, Ernährung und Gesamtbelastung passen.

  • Einsteiger: 4 bis 8 direkte Sätze pro Muskel pro Woche
  • Fortgeschrittene: 8 bis 14 direkte Sätze pro Muskel pro Woche
  • Wiederholungen: meist 8 bis 15, solange die Technik sauber bleibt
  • Pausen: 60 bis 120 Sekunden, bei schweren Sätzen auch länger

Wichtig ist nicht, jede Einheit maximal zu zerstören. Besser ist ein Volumen, das du Woche für Woche wiederholen und steigern kannst. Genau hier hilft ein Trainings-Tracker: Wenn du Sätze, Wiederholungen und Lasten dokumentierst, erkennst du schneller, ob dein Armtraining wirklich vorankommt.

Ein einfacher Arm-Workout für Anfänger

Wenn du gerade erst anfängst, brauchst du keinen komplizierten Split. Ein kurzer, sauberer Arm-Block nach deinem Oberkörpertraining reicht oft völlig aus.

  1. Dumbbell Biceps Curl – 3 Sätze à 10–12 Wiederholungen
  2. Triceps Rope Pushdown – 3 Sätze à 10–12 Wiederholungen
  3. Hammer Curl – 2 Sätze à 12 Wiederholungen
  4. Overhead Triceps Extension – 2 Sätze à 12 Wiederholungen

Wenn du die letzten Wiederholungen nur noch mit sauberer Anstrengung schaffst, bist du im richtigen Bereich. Wenn die Form bricht, reduziere das Gewicht oder stoppe den Satz früher. Das ist kein Rückschritt, sondern gutes Training.

Häufige Fehler beim Armtraining

  • Zu viel Schwung: Der Rücken hilft mehr als der Zielmuskel.
  • Zu wenig Trizepsarbeit: Der Trizeps ist für Oberarmgröße entscheidend.
  • Zu schweres Gewicht: Die Wiederholung wird zur Halbkörperbewegung.
  • Keine Progression: Gleiche Last, gleiche Wiederholungen, gleiche Ergebnisse.
  • Zu viel Volumen auf einmal: Arme brauchen Reiz, aber auch Erholung.

So passt GymPT dein Armtraining an dein Equipment an

Die besten Armübungen sind die, die du regelmäßig sauber ausführen kannst. Mit GymPT kannst du dein Training an Kurzhanteln, Kabelzug, Maschinen oder Bodyweight anpassen und bekommst einen Plan, der zu deinem Equipment und deinem Level passt. So musst du nicht raten, welche Übung heute sinnvoll ist – du trainierst einfach strukturiert weiter.

Wenn du Fortschritt sehen willst, achte auf drei Dinge: mehr Wiederholungen bei gleichem Gewicht, mehr Gewicht bei gleicher Technik oder mehr saubere Sätze pro Woche. Genau diese kleinen Schritte machen aus einem Arm-Workout ein echtes System.

Fazit: Die besten Armübungen sind die, die du sauber steigern kannst

Die best arms exercises sind nicht die lautesten oder kompliziertesten Moves. Es sind die Übungen, die Bizeps und Trizeps zuverlässig belasten, sich gut progressiv steigern lassen und zu deinem Alltag passen. Wenn du Technik, Volumen und Erholung im Blick behältst, werden deine Arme nicht nur stärker, sondern auch deutlich besser trainiert.